Rückblick auf unsere Jahreshauptversammlung 2026
Am 8. April 2026 fand unsere Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Öhringen statt – ein Abend voller Austausch, Dank und besonderer Momente.
Wir durften einige besondere Gäste begrüßen:
-Kreisgeschäftsführer Herr Thierer
-die stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiterinnen Jessica Patz
Durch den Abend führte souverän unser Vorsitzender Dr. Stefan Baier, der neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr auch einen Ausblick auf die Zukunft des Ortsvereins gab.
Natürlich durften auch die Ehrungen für langjährige Dienstjahre nicht fehlen – ein großes Dankeschön an alle, die sich über viele Jahre hinweg für das Rote Kreuz engagieren!
Ein wichtiger Punkt des Abends war die Bestätigung des neuen Vorstandes. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
- Dr. Stefan Baier – 1. Vorsitzender
- Katja Blume – 2. Vorsitzende
- Albert Freihart – Kassier
- Nina Kull – Schriftführerin
- Rene Fromm – Bereitschaftsleiter
- Gina Beck, Uljana Kuchta und Marc Demsâr – stellvertretende Bereitschaftsleiter
- Christof Schneider und Sebastian Waldenmaier – Bereitschaftsärzte
- Diana Fromm – Gruppenleiterin JRK
- Uljana Kuchta – stellvertretende Gruppenleiterin JRK
- Klaus Knapp – Ansprechpartner Alterskameradschaft
- Dirk Reichelt und Uwe Thoma – Beisitzer
- Peter Schienemann und Ivan Ivkovic – Kassenprüfer
Ein weiterer beeindruckender Punkt des Abends:
Im Jahr 2025 wurden durch unsere Bereitschaft 6.325,15 Dienststunden geleistet!
Das Jahr 2025 war für unseren Ortsverein und insbesondere für die Bereitschaft ein sehr ereignisreiches Jahr. Wir waren über das gesamte Jahr hinweg stark gefordert, sei es im Sanitätsdienst, im Einsatzgeschehen oder im Ausbildungsbereich. Die Vielzahl an Aufgaben zeigt deutlich, dass das DRK in Öhringen weiterhin stark gefragt ist und wir als Bereitschaft einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung leisten.
Ein Blick auf die Zahlen bestätigt diesen Eindruck: Insgesamt wurden 6.325,15 Stunden durch unsere Helferinnen und Helfer geleistet. Das ist eine beachtliche Leistung, auf die wir als Ortsverein stolz sein können. Gleichzeitig muss man aber auch ehrlich sagen, dass sich diese Stunden nach wie vor auf zu wenige Schultern verteilen. Viele Dienste und Aufgaben werden immer wieder von den gleichen Personen übernommen. Das funktioniert, weil auf diese Verlässlichkeit gebaut werden kann, ist aber auf Dauer keine gesunde Struktur. Hier ist jeder Einzelne gefragt, sich selbst zu hinterfragen und zu überlegen, ob er nicht den einen oder anderen Dienst zusätzlich übernehmen kann, um die Last besser zu verteilen.
Neben dem laufenden Einsatzgeschehen konnten wir im vergangenen Jahr auch wichtige Entwicklungen voranbringen. Besonders hervorzuheben ist die Indienststellung unseres neuen Rettungswagens. Dieses Fahrzeug ist ein bedeutender Schritt für unsere Einsatzfähigkeit und stellt sicher, dass wir auch künftig auf einem hohen Niveau arbeiten können. Der Bau des Carports für die Fahrzeuge der Bereitschaft konnte ebenfalls abgeschlossen werden.
Das Jahr war jedoch nicht nur von positiven Entwicklungen geprägt, sondern auch von personellen Veränderungen. Unsere stellvertretende Bereitschaftsleiterin Andrada hat sich aus persönlichen Gründen aus ihrem Amt zurückgezogen. Sie hat die Bereitschaft über lange Zeit hinweg mit großem Engagement unterstützt und wesentlich zum Funktionieren vieler Abläufe beigetragen. Dafür gebührt ihr ein ausdrücklicher Dank.
Gleichzeitig standen wir dadurch vor der Herausforderung, diese Position neu zu besetzen. Bis kurz vor der Jahreshauptversammlung war noch offen, wie sich die Bereitschaftsleitung künftig aufstellen wird. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit Gina Beck, Uljana Kuchta und Marc Demsâr drei engagierte Helfer gefunden haben, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mich als Bereitschaftsleiter künftig zu unterstützen. Das ist ein wichtiges Signal für die Zukunft unserer Bereitschaft.
Auch das Jugendrotkreuz war im Jahr 2025 ein wichtiger Bestandteil unseres Ortsvereins. Rund zehn Kinder nehmen regelmäßig an den Gruppenstunden teil, die im zweiwöchigen Rhythmus stattfinden. Dort wird nicht nur Erste Hilfe vermittelt, sondern auch Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und soziales Miteinander gefördert. Insgesamt wurden im Bereich des Jugendrotkreuzes 399 Stunden geleistet, was den hohen Einsatz in der Nachwuchsarbeit deutlich macht.
Besonders erfreulich ist, dass sich Uljana Kuchta künftig als Gruppenleiterin im Jugendrotkreuz engagieren wird und diesen Bereich aktiv mitgestaltet. Gleichzeitig ist Marlene eine große Unterstützung, die mit viel Engagement und Einsatz dazu beiträgt, die Gruppenstunden zuverlässig und qualitativ hochwertig durchzuführen. Das Jugendrotkreuz leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunft unseres Ortsvereins, da hier die Grundlage für das spätere Engagement in der Bereitschaft gelegt wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Jahr 2025 ein intensives, arbeitsreiches und in vielen Bereichen erfolgreiches Jahr war. Gleichzeitig stehen wir weiterhin vor Herausforderungen, insbesondere was die Verteilung der Aufgaben innerhalb der Bereitschaft betrifft.
Mein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die sich im vergangenen Jahr eingebracht haben. Ohne dieses Engagement wäre die geleistete Arbeit in diesem Umfang nicht möglich gewesen.
Das zeigt nicht nur unseren Einsatz – sondern auch, wie stark das Ehrenamt bei uns in Öhringen lebt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – ohne euch wäre das alles nicht möglich!
